Sie kommt ausschließlich auf der Karibikinsel Martinique vor, welche ein vollintegrierter Teil des französischen Staates und somit auch Teil der Europäischen Union ist.
Die Avicularia versicolor wird als eine der schönsten Vogelspinnen der Welt betitelt – zurecht wie wir finden, wenn wir unsere Frau Schmidt ansehen
In vielen Vogelspinnenratgebern wird diese Art als “nicht für Anfänger geeignet” beschrieben, denn es gibt bei der Haltung einiges zu beachten, da die Avicularia versicolor wenige bis gar keine Fehler verzeiht.
Die nachfolgenden Infos haben wir mit Mühe zusammengetragen, wer google bemüht und Vogelspinnenratgeber gelesen hat, wird verstehen was wir meinen. Es gibt wie bei jedem “Hobby” zuviele verschiedene Infos und Abweichungen, z. B. Beleuchtung ja oder nein, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, etc…
Wie wir auf unsere Daten gekommen sind? Nun wir haben quergelesen, nachgedacht und das für uns sinnvollste umgesetzt und sind bis jetzt gut damit gefahren, denn Frau Schmidt fühlt sich wohl und so soll es ja auch sein
Lateinischer Name: Avicularia versicolor
Deutscher Name: Martinique-Baumvogelspinne
Verbreitungsgebiet: Ausschließlich auf der Karibikhalbinsel Martinique
Aussehen: Die Jungtiere schimmern in einem wunderschönen metallischen-blau. Ab dem 4. bis 5. Nymphenstadium (Häutung) beginnen sie sich langsam umzufärben. Erwachsene Spinnen haben einen dunklen Hinterleib mit roter Behaarung, ebenso wie rötliche Beinbehaarung. Kopf- und Bruststück schimmern grün-bläulich.
Größe: Weibchen erreichen eine Körperlänge von 5cm bis 7cm. Männchen hingegen werden nur 3cm bis 5cm groß (Körperlänge).
Alter: Weibliche Tiere können bei guter Pflege ca. 20 Jahre alt werden. Männchen sterben in der Regel zwei bis drei Jahre nach der Geschlechtsreife.
Terrarium: Wir haben ein 30x30x45cm Terrarium von Exo-Terra, genaugenommen das PT-2602. Es hat die richtige Größe für unsere Baumbewohnerin, bietet eine wunderschöne Rückwand, gute Belüftung, die Türen haben einen ausbruchsicheren Verschluss, es ist sehr gut verarbeitet und preislich einfach unschlagbar!
Temperatur: Die Temperatur im Terrarium sollte zwischen 26°C bis 29°C liegen.
Luftfeuchtigkeit: Angaben zur Luftfeuchtigkeit findet man überall andere, 60% bis 70% relative Luftfeuchte sollten aber die Regel sein. Je nach Bedarf mit einem Blumensprüher die Terrariumpflanze benetzt und das mit der Luftfeuchtigkeit hat sich erledigt, außerdem soll es durchaus Spinnchen geben, die die Wassertropfen von den Blättern schlabbern
Bodensubstrat: In unserem Terrarium sind 6cm Kokoshumuserde (ca. bis unter den schwarzen Rand der Terra-Türen).
Einrichtung: Eine Korkrückwand (ist bei dem PT-2602 von Exo-Terra bereits dabei), eine hochkant gestellte Korkröhre (Diese ist sehr Wichtig! Die Spinne baut sich darin ihr Wohngespinnst!), eine flache Wasserschale, eine echte oder unechte Pflanze (unsere ist echt) und schon ist das Terrarium eingerichtet.
Beleuchtung: Um die benötigte Temperatur im Terrarium zu erreichen verwenden wir das Compact Top PT-2225 von Exo-Terra in Verbindung mit einer Repti Glo 5.0 Compact 26W Terrarienlampe von Exo-Terra. Das Compact Top PT-2225 hat einen großen Vorteil: es passt perfekt auf unser PT-2602 Terrarium (da sind oben extra kleine Aussparungen, in die das Compact Top “einrastet” und somit nicht herunterfallen kann) und wenn man möchte kann man noch ein weiteres Compact Top anbringen, ist aber in unserem Fall nicht notwendig
Futter: Gefressen werden kleine bis große Heimchen (wir füttern keine Heimchen, da wir etwas leicht paranoid sind und meinen die Viecher könnten ausbrechen
), Zweifleck-, Steppen-, oder Kurzflügelgrillen, Wanderheuschrecken oder Zophobas. Für ein erwachsenes Tier reichen 4 bis 5 große Grillen alle 2 Wochen.
Normalerweise beisst eine Vogelspinne, wie jedes andere Tier, nicht ohne Grund zu. Die Avicularia versicolor ist nicht angriffslustig, sie flüchtet lieber bzw. drückt sich flach auf den Boden, zieht die Beine an den Körper und verharrt reglos. Wenn man sie allerdings in die Enge treibt, kann es vorkommen das sie zubeißt, vorher wird sie allerdings den Feind mit Kot beschießen (wobei sie ca. 30 cm weit treffen kann!) und ihre Brennhaare vom Hinterleib abstreifen (diese setzen sich in der Regel mit kleinen Widerhaken in den Atemwegen des Gegners fest und erzeugen ein unangenehmes Gefühl). Die Wirkung des eigentlichen Giftes auf uns Menschen ist vergleichbar mit einem Bienenstich.
WICHTIG: Vogelspinnen sind keine Kuscheltiere! Aber das sollte sowieso jeder wissen
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