Freigang – ja oder nein?

Gestern Abend wurde ich wieder einmal gefragt was denn nun richtig und für Katzen artgerechter wäre, ein Leben als Wohnungskatze oder streunender Freigänger? Fast keine andere Frage spaltet die Katzenhalter-Gemeinschaft, wie diese, außer vielleicht noch die nach der ultimativen Katzenstreu ;)

Ich kann mir (fast) nichts schöneres vorstellen als Katzen die über grüne Blumenwiesen tollen, aber das hat mit der Realität vielerorts leider genauso wenig zu tun wie die Wörter “Fastfood” und “gesund” im selben Satz. Seien wir doch mal realistisch. Wo hat man denn noch unberührte Wiesen, meilenweit keine Autos, keine Straßen, keine Katzen hassenden Mitbürger (ja die gibt es wirklich und die waren in ihrem früheren Leben bestimmt eine Maus! ;) ), etc.? Ja wo? Vielleicht auf der ein oder anderen Bergalm, aber da der Großteil von uns nunmal in Städten und Dörfern wohnt, sieht man sich als zukünftiger Katzenhalter früher oder später mit der Frage konfrontiert “Kann und darf Miezi draußen stromern gehen? Wird sie etwas vermissen wenn sie als Sofatiger bei mir lebt?”

Zugegeben, ich bin kein großer Fan von Freigang in der heutigen Zeit, da ich diesen für unverantwortlich halte, dennoch werde ich versuchen das Pro und Kontra aufzuzeigen :)

Fangen wir mit den Argumenten der Pro Freigang Fraktion an:

  1. In freier Wildbahn geborene Katzen kann man nicht einsperren, denn wenn eine Katze mit Freigang großgeworden ist, wird sie mit Wohnungshaltung nicht glücklich, womöglich randaliert sie oder wird sogar krank.
  2. Eine Katze in Wohnungshaltung ist nur wenigen Umweltreizen ausgesetzt, ihre Sinne werden nicht trainiert und sie wird geistig nicht gefordert.
  3. Nur in freier Natur kann eine Katze ihren Jagdtrieb voll und ganz ausleben indem sie Mäuse und Insekten fängt. Dies kann von keinem Spielzeug ersetzt werden.

Und hier die Argumente der Kontra Freigang Fraktion:

  1. Eine Katze, die sich einmal an Freigang gewöhnt hat, ist meist nicht mehr bereit darauf zu verzichten. Was passiert nun aber nach einem Wohnungswechsel, wenn kein Freigang mehr möglich ist? Nicht wenige Katzen landen deswegen leider im Tierheim und beim Tierschutz.
  2. Auf Streifzügen lauern zahlreiche Gefahren wie z. B. scharfe Hunde, Parasiten, Krankheiten, Gifte, usw. die insbesondere für unerfahrene Freigänger tödlich sein können. Ebenso ist der Straßenverkehr für zutrauliche und unerfahrene Tiere lebensgefährlich, laut Statistik werden in ländlichen Gegenden mehr Katzen überfahren als in Städten! Man muss also lernen mit der Angst zu leben, dass die geliebte Fellnase eines Abends vielleicht nicht mehr nach Hause kommt…
  3. Durch die vielen Gefahren und Revierkämpfe, die auf Freigänger lauern, muss der Mensch mit höheren Tierarztkosten rechnen. Es muss öfters entwurmt, gegen Parasiten behandelt und die ein oder andere Verletzungen versorgt werden, außerdem wird ein umfangreicherer Impfschutz benötigt.
  4. Parkende Autos scheinen Katzen magisch anzuziehen, denn an heißen Tagen spenden diese Schatten, während der warme Motorblock bei Kälte als Heizung dient. Katzen können auch von unten in den Motorraum klettern und sich ihr Fell mit giftigen Öl verunreinigen, außerdem kann dies auch zur tödlichen Falle werden, wenn der Motor gestartet wird. So manche Nachbarn und Autobesitzer sind auch nicht sonderlich erfreut, wenn Miez auf deren Auto rumturnt.
  5. Einige vermeintliche “Katzenfreunde” nehmen zutrauliche Katzen auch einfach mit, oder die Katze sucht sich ohne ersichtlichen Grund plötzlich ein neues Zuhause bei den Nachbarn, so ist z. B. unser Don Nero Corleone zu uns gekommen, wobei der einen ersichtlichen Grund hatte: Vernachlässigung und Nichtbeachtung durch die eigentlichen Dosis.
  6. Es gibt leider sogar einige Hundehalter, die ihre Tiere auf Katzen abrichten. So erging es auch unserem Don, nachzulesen unter Wenn ich den noch ein eniziges Mal erwische….
  7. In ländlichen Gegenden ist der Abschuß von “streunenden” Katzen durch Förster möglich, bei uns praktiziert das sogar die Polizei, siehe auch Gar keine schöne Geschichte… und Nachtrag zu “Gar keine schöne Geschichte…”.
  8. Unkastrierte Kätzinnen können unerwünschten Nachwuchs bekommen. Unkastrierte Kater können sich bei Revierkämpfen verletzen. Außerdem können Krankheiten wie z.B. Leukose und FIP oder Parasiten übertragen werden. Katzen/Kater sollten grundsätzlich nur kastriert Freigang bekommen.
  9. In der Natur der Katze liegt es zu jagen, deswegen wird sie auch in der Nachbarschaft Singvögeln und anderen Tieren nachstellen, was bei vielen Nachbarn Unmut und vielleicht sogar Maßnahmen gegen Miezi erzeugen kann.
  10. Für mich persönlich ist leider einer der wichtigsten Kontra Gründe, dass immer noch zu bestimmten Zeiten und in gewissen Gegenden verstärkt Katzenfänger unterwegs sind, die Versuchsanstalten, etc. beliefern. Als Deckmantel werden oft Altkleidersammlungen von weniger bis gar nicht bekannten Organisationen benutzt, dies kann man auch auf Haustierdiebstahl in Deutschland nachlesen.

    Ich selbst habe das ganze leider auch schon miterleben müssen. Eine meiner Freundinnen hat jahrelang mit ihrer Familie eine private Pflege- und Vermittlungsstation für ausgesetzte und herrenlose Katzen auf dem eigenen Grundstück betrieben. Sie wohnten zu diesem Zeitpunkt in einer ruhigen ländlichen Gegend, jeder kannte jeden. Irgendwann sah man vermehrt unbekannte Gesichter ums Grundstück schleichen und einen weißen Transporter. Wir dachten uns zuerst nichts dabei, da immer mal wieder Spaziergänger vorbeikamen, da das Grundstück nahe eines beliebten Wanderweges lag. Eines Abends jedoch, es war so gegen 22:30 Uhr, schlugen die Hunde im Wintergarten an und keiften Richtung Katzenhaus. Wir rannten sofort in den Garten, kamen allerdings leider zu spät. Wir konnten gerade noch sehen wie zwei Personen in den weißen Transporter sprangen, den wir Tage zuvor gesehen hatten, und davon rasten. Diese Typen hatten tatsächlich das Katzenhaus aufgebrochen und alle Tiere, die nicht entwischt waren mitgenommen. Wir waren damals so dumm und haben uns Tage zuvor leider nicht das Nummernschild notiert, obwohl uns der Transporter komisch vorkam, passiert uns sicherlich auch nicht wieder. Die hinzugerufene Polizei konnte auch nichts rausfinden und die Befragung der Nachbarn ergab genauso wenig. Der Fall wurde irgendwann at akta gelegt.

Die Alternativen zum Freigang:

  1. Katzensicherer Garten/Balkon/Fenster

    Einen katzensicheren Garten kann sich nur leisten wer Haus und Garten besitzt. Der Bau verschlingt natürlich einiges an Kosten, Zeit und Platz, bietet der Katze aber ein kleines bisschen Freiheit mit geringem Risiko. Ein gesicherter Balkon (Der anti-katzische Schutzwall bzw. mr. Voorhees’s Raucherknast) oder ein gesichertes Fenster ist für reine Wohnungskatzen durchaus eine willkommene Alternative, denn auch hier kann man sich den Wind um die Schnurrhaare wehen lassen und so manchem Insekt nachstellen.

  2. Der Spaziergang an der Leine

    Einige Katzen lassen sich sehr leicht an eine Leine gewöhnen und man kann sie somit unter Aufsicht “spazierenführen”. Dies sollte man aber nicht mit einem Hunde Spaziergang vergleichen, denn die Katze bestimmt voll und ganz, wo und wie es lang geht. Es wird geschnuppert, geklettert, Insekten gefangen oder einfach nur relaxed. Dosi wird so gut wie nicht beachtet und hat vermutlich auch nicht viel zu melden ;) Man sollte allerdings immer in Hausnähe bleiben, da Mieze ein Gewohnheitstier ist und man ihr keinen Gefallen tut, wenn man ihr “zur Abwechslung” ständig neue Gegenden präsentiert. Wer sich hierzu entschliesst, muss sich darüber im Klaren sein, dass sich die Katze daran gewöhnt und falls es ihr gefällt, auf derartige Ausflüge besteht. Einen sehr schönen Beitrag hierzu gibt es bei Melly Cats: Katzen an die Leine gewöhnen

Mein Fazit:

Ob Wohnungshaltung oder Freigang die bessere Wahl ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich selbst allerdings habe mich für reine Wohnungshaltung entschieden und habe deswegen keinerlei Gewissensbisse. Da wir einen Balkon haben und unser Vermieter so nett war uns die Vernetzung zu genehmigen, dürfen sich unsere Stubentiger unter Aufsicht den Wind um die Schnurrhaare wehen lassen. Sie nutzen dieses Angebot sehr gern und im Sommer sitzen wir sowieso fast nur auf unserem Balkon :) Sollten wir irgendwann mal ein Haus mit Grundstück haben, werden wir unseren Traum verwirklichen und unseren Miezen ein gesichertes Freigehege bauen, welches sie jederzeit vom Haus aus über eine Verbindung betreten können.

Jedem, der mich bis jetzt gefragt hat, habe ich vom Freigang aus den oben genannten Gründen abgeraten. Reine Wohnungskatzen leben nicht weniger glücklich, wenn man ihnen eine katzengerechte Wohnung sowie viel Fürsorge und Abwechslung bietet.

Wer sich für die Wohnungshaltung entscheidet, sollte sich aber auf jeden Fall gleich zwei Stubentiger ins Haus holen. Dies ist sehr wichtig, da Katzen hingegen der landläufigen Meinung keine Einzelgänger sind! (es gibt nur wenige Ausnahmen) Zwei Katzen kosten auch nicht mehr als eine und wie schlimm muss es sein, wenn man irgendwo leben muss und niemanden hat mit dem man sich in seiner Sprache unterhalten kann?

Ich hoffe das hilft jetzt einigen zukünftigen Katzenmamas und -papas. Bei Fragen, Anregungen und Kritik könnt ihr euch gern per Kommentar melden :)



       

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22 Antworten zu “Freigang – ja oder nein?”

  1. Melly | Twitter: am 11. January 2009

    Ja, sie fordern es definitiv ein :) auch bei -10°C Aussentemperatur. Heute Morgen war ich mit Azrael auch mal wieder eine kleine Runde draussen. Und ja, es ist definitiv kein Spaziergang wie mit einem Hund. Ich stand geschlagene 30 Minuten an der selben Stelle und hab mir den A… abgefroren :grr: :LOL: . Was tut man(frau) nicht alles für die lieben Kleinen :-D . Ich kann mich aber jedesmal total daran erfreuen, welchen Spaß die Katzen dabei haben und wie erledigt und geschafft sie nach Hause kommen und erstmal gepflegt ein Mittagsschläfchen einlegen ;)

  2. mrs. steph | Twitter: am 11. January 2009

    @Melly: kann mir gut vorstellen, dass das weniger angenehm ist, da wünscht man sich doch auch so ein dickes Fell ;)

    Scheint den beiden Herren aber auf jeden Fall zu gefallen :)

  3. Melly | Twitter: am 11. January 2009

    Na, nur einem Herrn zur Zeit. Der andere ist lieber oben in der Wohnung und weint seinem Bruder nach, aber nach draussen möchte er auch nicht. Selber schuld ;) , aber ich denke das kommt im Frühjahr wieder. Dann darf ich wieder 3 Stunden mir die Beine in den Bauch stehen ;) .
    Also ganz ehrlich, so komplette Freigänger würde ich heute auch nicht mehr haben wollen, mir hat es gereicht, dass mein Sternenkater Gismo auf der Straße gestorben ist und nur durch eine netten Menschen gefunden wurde. Leider war er da schon tot :( . Nochmal möchte ich das nicht erleben und deswegen gehe ich auch an der Leine mit ihnen raus. Von den Tierfängern mal ganz abgesehen :grr: :grr: , ich glaub ich könnte heutzutage keine Nacht mehr ruhig schlafen.

  4. mrs. steph | Twitter: am 11. January 2009

    @Melly: ach Gottchen der arme, aber verstehen kann ich ihn schon bei der Kälte wöllte ich mir die Pfötchen auch nicht abfrieren. Trotzdem interessant zu sehen wie unterschiedlich die Charaktere so sind :)

    Das mit deinem Gismo tut mir sehr leid, auch einer der Gründe für mich keinen richtigen Freigänger haben zu wollen. Indirekt haben wir ja durch unseren Don nun doch einen und ich hab jedes Mal Angst dass ihm was passiert sein könnte, wenn er mal länger nicht vorbeischaut, auch weil er eine Niereninsuffizienz hat und täglich Medikamente braucht :( Das bereitet einem wirklich schlaflose Nächte, aber bis jetzt ist er zum Glück immer wieder putzmunter aufgetaucht :) *auf Holz klopf*

  5. Andrea | Twitter: am 12. January 2009

    Ich hatte meine Katzen auch immer als reine Wohnungskatzen geplant. Kira allerdings hatte andere Pläne. Sie hatte zwar noch nie Freigang gehabt, war sich aber schon als Katzenkind sicher dass sie RAUS wollte.

    Diese Katze war nur dann richtig zufrieden, wenn sie über irgendeine Wiese hüpfen konnte. Mittlerweile lebt sie folgerichtig auf dem Dorf, wo sie sich gemütlich zwischen Hof und Heizungskeller eingerichtet hat. Möglicherweise ist ihr Leben dadurch kürzer, aber auch erheblich glücklicher als vorher.

    Leon und Marie dürfen im Sommer mit nach draussen (auf demselben Hof), sie finden es interessant, sind aber immer auch ganz froh wenn es wieder nach Hause geht. Irgendwelche Bestrebungen auch zuhause nach draussen zu gehen haben sie bislang nicht.

  6. mrs. steph | Twitter: am 12. January 2009

    @Andrea: manche Katzen scheinen wohl wirklich geborene Freigänger zu sein :) Wie schon gesagt, jeder muss für sich entscheiden ob er mit einem Freigänger leben kann oder nicht. Unseren reicht es bis dato auf dem Balkon zu sitzen. Sie kratzen an der Balkontür, wenn sie raus wollen und bis lang wollten sie auch kurz drauf immer wieder rein (ebenfalls kratzen an der Balkontür).

    Ich bin wirklich froh, dass unsere keine Freigänger sein wollen, auch wenn Asgard hin und wieder meint er müsste den Inhalt des Mülleimers untersuchen :?: ich hab schon wegen dem Don genug schlaflose Nächte, wenn ich mir um 3 Kazten Sorgen machen müsste, würde ich verrückt werden :laugh:

    Btw. wie macht ihr das eigentlich wenn ihr die beiden mit auf den Hof nehmt? Habt ihr sie an der Leine oder setzt ihr sie einfach auf den Hof?

  7. Andrea | Twitter: am 12. January 2009

    Das ist eine ziemlich riesige Wiese die zum Haus gehört, am Rand vom Dorf (d.h. dahinter kommt noch mehr Wiese und zwar kilometerweit). Wir nehmen sie im Transportkorb mit wenn wir im Sommer dorthin fahren.

    Wir liegen in der Sonne, die Katzen wandern in der Gegend herum – aber meistens bleiben sie in Sichtweite, so geheuer dass sie jetzt grössere Touren unternehmen würden ist ihnen das Ganze nicht. Meistens reicht es ihnen, die umgebenden paar Quadratmeter genau zu untersuchen oder mal hinter irgendeinem Insekt hinterherzuhüpfen. Wenn sie ganz verwegen sind, besuchen sie die wilden Bestien im Karnickelstall oder sagen den anderen Katzen guten Tag. Aber meistens bleiben sie in unserer Nähe und chillen einfach ein bisschen im Schatten. ;)

  8. mrs. steph | Twitter: am 12. January 2009

    @Andrea: klingt ja traumhaft! :love: Da braucht ihr dann aber auch einen etwas umfangreicheren Impfschutz als wir :) und was ist eigentlich mit den Giardien? Hoffe doch der Krieg ist gewonnen!

  9. Andrea | Twitter: am 12. January 2009

    Seit Oktober ist Ruhe an der Giardienfront und da die Lütten jetzt über ein Jahr alt und topfit sind, hoffen wir, dass das auch so bleibt… *auf Holz klopf*

    Aber Du erinnerst mich gerade daran, dass ich demnächst mal einen “Wie werde ich Giardien los?” Artikel verfassen wollte. Das was ich damals im Internet gefunden hatte, war größtenteils nur für Nervenzusammenbrüche zu gebrauchen. :*_*:

  10. mrs. steph | Twitter: am 12. January 2009

    @Andrea: na ein Glück! Ich drück den beiden weiterhin die Daumen :) Das mit dem Artikel ist eine super Idee! :)

  11. Sandy am 17. January 2009

    ich würde meine katze nicht rauslassen, ich hätte viel zu viel angst dass sie überfahren wird oder etwas anderes.. natürlich ist es – wie du schon sagst – keine perfekte, artgerechte lösung die katze nur in der wohnung zu halten weil sie dann ihren jagdtrieb etc. nicht so ausleben kann wie in freier natur… aber die angst dass sie überfahren wird ist doch irgendwie größer, finde ich

  12. mrs. steph | Twitter: am 17. January 2009

    @Sandy: wie schon gesagt, finde ich dass Freigang in der heutigen Zeit unverantwortlich ist und gerade deswegen sind die Miezen, die bei uns leben reine Wohnungskatzen mit gesichertem Balkon :)

    Um unseren Freigänger und Zugeh-Kater mach ich mir jedes Mal riesige Sorgen, wenn ich ihn ein paar Tage lang nicht sehe und niemand etwas von ihm gehört hat. Mir fallen jedes Mal zig Steine vom Herzen, wenn er dann doch irgendwann wieder maunzend vor mir steht.

  13. mrs. steph | Twitter: am 27. January 2009

    @Andrea: das stimmt allerdings ;) und danke :blush:

  14. Selerwil am 23. June 2010

    Sehr TOLL geschrieben, mrs. steph!!
    Chapeau.

    LGs von Wilfried

  15. mrs. steph | Twitter: am 23. June 2010

    @Selerwil: Danke! :)

  16. simone | Twitter: am 23. June 2010

    bin durch deine katzischen fragen hierhin gekommen =)

    also ich finde es gut, dass du vorteile und nachteile so detailliert hinschreibst, aber ein grosser vorteil fehlt: dosis glückliches gesicht, wenn die freigängerkatze entspannt und ausgelastet wieder kommt ;-)

  17. Selerwil am 23. June 2010

    … klingt fast so, wie wenn es so’n alter Sack wie ich geschrieben hätte. Toll, daß auch Junge mal an der Zeit etwas kritisieren “ich bin kein großer Fan von Freigang in der heutigen Zeit”.
    LGs

  18. mrs. steph | Twitter: am 23. June 2010

    @simone: Du meinst wohl eher die 5 Milliarden Steinchen die vom Herzchen fallen wenn die Freigänerkatze pünktlich und in einem Stück nach Hause kommt ;)

    @Selerwil: Naja in meiner Kindheit sah es hier noch ganz anders aus, da hab ich aufm Dorf gewohnt da fuhren z. B. nicht viele Autos und es wurde höchst selten mal ne Katze überfahren… mittlerweile hat ja fast jeder mindestens ein Auto, etc. ;)

  19. simone | Twitter: am 23. June 2010

    naja, die 5 milliarden steinchen hatte ich am anfang, weil ich die angst hatte, die laufen zur hauptstrasse hin, auch wenn diese ein gaaaaaaaaaanzes stück weit weg ist, aber in der paranoia eines katzenbesitzers spielt die phantasie einem schon mal einen streich, bin auf jeden fall früher jede viertelstunde gucken gegangen, ob unsere katzen noch in sichtweite waren ;-) mittlerweile vertraue ich meinen katzen, da ich weiss, wo diese sich aufhalten – nämlich in unseren oder in nachbarsgarten, oder auf unserer hofeinfahrt ^^

  20. mrs. steph | Twitter: am 24. June 2010

    @simone: Ich glaub ich bin dafür einfach ein viel zu großer Schisser… und unsere Katzen sind zu lieb, die könnte jeder einfach mitnehmen, vorallem den Asgard der ist zu jedem freundlich und super neugierig!



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    1. mrs. steph am 11. January 2009 Neu im Blog: Freigang - ja oder nein? http://tinyurl.com/9h77q6
    2. stephness.de » 4 kätzische Fragen am Mittwoch #4 am 23. June 2010 [...] reine Wohnungskatzen mit Balkon-Freigehege. Was ich von unkontrolliertem Freigang halte kann man hier [...]

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