Na da muss die Katzenmafia doch auch ihre Pfoten im Spiel haben…
Diese Seite entstand Anfang des Jahres, am 03.02.2008, also genau einen Tag nach meinem 21. Geburtstag
Ich hatte schon einige Homepages und habe viele Jahre lang bei einem online journal Anbieter meine Geschichtchen aufgeschrieben, nach Ende dieses Anbieters war ich zugegeben, ein bisschen heimatlos. Am 03.02.08 (welch denkwürdiges Datum!
) hatte ich zufällig bemerkt, dass ich mir vor längerer Zeit die Domain stephness.de gesichert hatte, also was damit anfangen? stephness.de…hm… hängt ja mit meinem Namen zusammen, also warum nicht ein Blog über mein Leben und mich? Nur allzuschnell musste ich dann bemerken, dass hier längst andere die Fäden zogen und mein Blog immer mehr von der Katzenmafia unterwandert wurde
Zu selbiger bzw. zu deren schnurrenden Gründer bin ich im Sommer 2004 gestoßen. Bis dato hatte ich bereits einige schöne Jahre mit Meerschweinchen und Springmäusen verbracht und als der letzte tierische Kumpel über die Regenbogenbrücke gegangen war, zogen viele einsame Jahre ins Land, eine Katze war damals mein Traum, jedoch meine Eltern dagegen. Aber wie das Leben so spielt kam besagter Sommer 2004, es war ein Samstag, ein wunderschöner, warmer, sonniger Juni-Tag und Don Nero Corleone trat in mein Leben. Herrschaftlich, würdevoll, mit rotem Halsband und total verfressen, wickelte er mit rasender Geschwindigkeit auch meine Eltern um die Pfote.
Eigentlich hieß er ja “Macho” und eigentlich wohnte er bei den Leuten über uns, aber als wir eingezogen und die letzte Kiste ausgepackt war, zog er es vor sein Leben mehr mit uns zu teilen, als mit seinen Dosis.
Wenn ich von der Arbeit kam, saß er schon an der Haustür und rannte mir entgegen um mich zu begrüßen, wenn ich früh das Haus verließ begleitete er mich bis zum Schrottplatz (seinem Lieblingsjadgrevier). Egal wo ich war, der Don war nicht weit entfernt. Er ist hier eindeutig der Revierchef, die anderen Katzen und Kater zollen ihm den höchsten Respekt obwohl er kastriert ist und von überall holt er sich Fressen ab. Das und sein einzigartiger Charakter haben ihm schnell den Namen “Don Nero Corleone” respektive “Pate” eingebracht.
Er ist mein Traumkater und auch wenn ich schon lang nicht mehr bei meinen Eltern wohne so liebt der Don mich noch immer heiß und innig. Mittlerweile ist er ganz schön in die Jahre gekommen und die Nieren wollen auch nicht mehr so, aber Dank der modernen Medizin ist und bleibt er der Chef und Begründer der Katzenmafia.
Als ich die ersten Auszugspläne schmiedte stand eigentlich fest, dass ich mein neues Heim mit einer Samtpfote teilen will. Der Vermieter hatte nichts dagegen, allerdings empfand ich 25qm als nicht katzenwürdig genug und wieder zogen die Jahre ins Land.
Anfang Mai diesen Jahres sind mein Freund (mr. Voorhees) und ich in eine wunderschöne 65qm Wohnung gezogen (das wurde auch Zeit!) und nur ein paar Tage später zogen die Geschwisterchen Eleonor Taranis von Taubenschreck und Azrael Thanathan von Taubenschreck ein, ein paar Wochen später komplettierte die Bartagame Otis Firefly unsere kleine glückliche Familie.
Doch das Leben ist nicht immer rosig und leider holen einen die Schlaglöcher nur zu schnell und hart wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.
Herr Azrael wurde sehr schwer krank, unheilbar krank. Die Diagnose lautete FIP und für uns brach eine Welt zusammen. Wir haben lange gekämpft und noch viele schöne Stunden zusammen erlebt, am 20.06.08 haben wir uns an der Regenbogenbrücke verabschieden müssen. Und auch wenn es nun schon einige Zeit her ist, so fühle ich immer noch einen brennenden Schmerz und Tränen schießen in meine Augen, wenn ich an meinen kleinen Herrn Azrael denke. Er ist nicht tot, er wird niemals tot sein – tot sind nur die die vergessen werden, Herr Azrael hat einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen und lebt weiter, als unser Kind, dass so nah scheint und doch so weit entfernt ist.
Nach diesem, für mich einsamsten und schrecklichsten Tag meines Lebens brauchte ich sehr lang um wieder auf die Beine zu kommen. Ich habe schon viele Tiere und Menschen zu Grabe getragen aber noch nie tat es so sehr weh, dennoch sollte Leon (Eleonor’s Spitzname) nicht alleine aufwachsen, das wollten wir nicht und das hätte Herr Azrael auch nicht gewollt.
Einige Wochen und viele Stunden der Suche später hatte ich Kontakt zu einer sehr netten Maine Coon Züchterin aufgenommen. Azrael und Leon sind Halb-Coonies, beide haben den typischen Maine Coon Charakter von ihrer Mama geerbt und ganz tolles seidiges Fell, was würde also besser zu Leon passen als ein reinrassiger kleiner Coonie Mann?
Nach vielen Emails und einem Besuch der Cattery Coonies of Silkens zog am 12.09.08 der kleine selbstbewusste Asgard of Silkens bei uns ein und hält seither alle auf Trab. Er ist ein Traum von einem Kater und blitzschnell ein vollwertiges Mitglied der Katzenmafia geworden.
So, genug gefaselt. Soviel also zur Katzenmafia, die in den nächsten Jahren bestimmt noch wachsen wird, denn wie heißt es so schön unter Katzenliebhabern? Einer geht noch, einer geht noch rein…
Und jetzt steht hier doch mehr als ich mir vorgenommen hatte zu schreiben, aber jeder hat seine eigene Geschichte und bei der Katzenmafia kürzt man besser nicht, sonst gibts Ärger mit dem Don!
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Das kommt davon wenn man sich gestern noch mit Muddern unterhält, dass sie ja nur doppelt so alt wäre









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